EXbar, 03. Oktober 2026
Es gibt Dinge, die man schlecht wiederholen kann. Ein Urlaub, der beim ersten Mal großartig war, kann beim zweiten Mal an gleicher Stelle absoluter Mist sein. Oder Mirácoli: Beim ersten Probieren eine Offenbarung, danach nur noch mit einem Berg an Käse genießbar. Es gab sogar mal Zeiten, in denen man ohne Ekel Kölsch getrunken hat, mittlerweile erzeugt diese Art von Bier (Darf man das so nennen?) einen schlimmen Würgreiz und Diarrhö.
Nicht so bei Jörgs Feiern im Gartenhaus. Die sind auch nach mehrfacher Ansetzung stets eine Reise in die EXbar mehr als wert! Besonders erstaunlich ist dabei, dass selbst eingefleischte Alkoholliebhaber mitunter den Weg aus Solingen nach Erkrath finden, ohne selber aufgrund eines mitgeführten Kfz etwas trinken zu können. So passiert im Fall von Jim Pansen vor ein paar Jahren, und diesmal nahm der stets für einen Rückwärtssalto geschätzte Atze eine Auszeit vom Bier. Eine Seltenheit, die einer Erwähnung bedarf.
Und es war wie immer fantastisch! Nach einem kleinen Bratwurst-Snack schmiss Jörg die Laubenanlage an und brachte die wenigen Quadratmeter mit feinster Musik aus den 80ern und 90ern zum Brodeln. Und mit der Nebelmaschine die Anwesenden zum Röcheln. Die Idee, im Gegenzug die Raucherzone ins Innere zu verlegen, wurde glücklicherweise verworfen.



